Abend wird es wieder

Abend wird es wieder,
Über Wald und Feld
Säuselt Frieden nieder
Und es ruht die Welt.

Nur der Bach ergießet
Sich am Felsen dort,
Und er braust und fließet
Immer, immer fort.

Und kein Abend bringet
Frieden ihm und Ruh,
Keine Glocke klinget
Ihm ein Rastlied zu.

So in deinem Streben
Bist, mein Herz, auch du:
Gott nur kann dir geben
Wahre Abendruh.

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Aber heitschi bumbeitschi

Aber heitschi bumbeitschi, schlaf lange,
es is ja dei Muatta ausgange,
sie is ja ausgange und kimmt nimma hoam
und lasst des kloa Büabale ganz alloan.
Aber heitschi bumbeitschi bumbum,
aber heitschi bumbeitschi bumbum.

Aber heitschi bumbeitschi, schlaf süaße,
die Engelein lassn di grüaßn!
Sie lassen di grüaßn und lassn di fragn,
ob du in' Himml spazieren willst fahrn.
Aber heitschi bumbeitschi bumbum,
aber heitschi bumbeitschi bumbum.

Aber heitschi bumbeitschi, in Himml,
da führt di a schneeweißer Schimml,
drauf sitzt a kloans Engerl mit oana Latern,
drein leuchtet vom Himml da allerschönst Stern.
Aber heitschi bumbeitschi bumbum,
aber heitschi bumbeitschi bumbum.

Und da Heitschi-Bumbeitschi is kumma
und hat ma mei Büabal mitgnumma.
Er hat ma's mitgnumma und hats nimma bracht.
Drum wünsch i meim Büabal a recht guate Nacht!
Aber heitschi bumbeitschi bumbum,
aber heitschi bumbeitschi bumbum.

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Adé zur guten Nacht

Adé zur guten Nacht!
Jetzt wird der Schluß gemacht,
Daß ich muß scheiden.
Im Sommer da wächst der Klee,
Im Winter, da schneit's den Schnee,
Da komm ich wieder.
Im Sommer da wächst der Klee,
Im Winter, da schneit's den Schnee,
Da komm ich wieder.

Es trauern Berg und Tal,
Wo ich viel tausendmal
Bin drüber gangen;
Das hat deine Schönheit gemacht,
Hat mich zum Lieben gebracht
Mit großem Verlangen.
Das hat deine Schönheit gemacht,
Hat mich zum Lieben gebracht
Mit großem Verlangen.

Das Brünnlein rinnt und rauscht
Wohl dort am Holderstrauch,
Wo wir gesessen,
Wie manchen Glockenschlag,
Da Herz bei Herzen lag,
Das hast du vergessen.
Wie manchen Glockenschlag,
Da Herz bei Herzen lag,
Das hast du vergessen.

Die Mädchen in der Welt
Sind falscher als das Geld
Mit ihrem Lieben.
Adé zur guten Nacht,
Jetzt wird der Schluß gemacht,
Daß ich muß scheiden.
Adé zur guten Nacht,
Jetzt wird der Schluß gemacht,
Daß ich muß scheiden.

5. Adé zur guten Nacht!
Jetzt wird der Schluß gemacht,
Daß ich muß scheiden.
Im Sommer, das wächst der Klee,
Im Winter, da schneit's den Schnee,
Da komm ich wieder.
Im Sommer, das wächst der Klee,
Im Winter, da schneit's den Schnee,
Da komm ich wieder.

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Bald ist es wieder Nacht

Bald ist es wieder Nacht
Mein Bettlein ist gemacht,
Drein will ich mich legen
Wohl mit Gottes Segen,
Weil Er die ganze Nacht
Gar treulich mich bewacht.

Da schlaf' ich fröhlich ein,
Gar sicher kann ich sein
Vom Himmel geschwinde
Kommen Engelein linde
Und decken mich dann zu
Und schützen meine Ruh.

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Bajuschkibaju
Schlaf mein Kindlein

Schlaf mein Kindlein,
halt ein Schläfchen,
bajuschkiba - ju;
|: Silbermond und Wolkenschäfchen
seh'n von oben zu. :|

Schlaf, mein Kind,
du sollst einst werden
wohl ein großer Held;
|: der ein Retter uns'rer Erden
und das Heil der Welt. :|

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Der Mond ist aufgegangen

Der Mond ist aufgegangen,
die goldnen Sternlein prangen
am Himmel hell und klar.
Der Wald steht schwarz und schweiget,
und aus den Wiesen steiget
der weiße Nebel wunderbar.

Wie ist die Welt so stille
und in der Dämmrung Hülle
so traulich und so hold,
als eine stille Kammer,
wo ihr des Tages Jammer
verschlafen und vergessen sollt!

Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen
und ist doch rund und schön.
So sind wohl mache Sachen,
die wir getrost verlachen,
weil unsre Augen sie nicht sehn.

Wir stolzen Menschenkinder
sind eitel arme Sünder
und wissen gar nicht viel.
Wir spinnen Luftgespinste
und suchen viele Künste
und kommen weiter von dem Ziel.

Gott, laß dein heil uns schauen,
auf nicht Vergänglichs trauen,
nicht Eitelkeit uns freun;
laß uns einfältig werden
und vor dir hier auf Erden
wie Kinder fromm und fröhlich sein!

Wollst endlich sonder Grämen
Aus dieser Welt uns nehmen
Durch einen sanften Tod!
Und wenn du uns genommen,
Laß uns in'n Himmel kommen,
Du unser Herr und unser Gott!

So legt euch denn, ihr Brüder,
in Gottes Namen nieder;
kalt ist der Abendhauch.
Verschon uns, Gott, mit Strafen,
und laß uns ruhig schlafen,
und unseren kranken Nachbarn auch.

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Die Blümelein, sie schlafen

Die Blümelein, sie schlafen
Schon längst im Mondenschein,
Sie nicken mit den Köpfchen
Auf ihren Stengelein.
Es rüttelt sich der Blütenbaum,
Er säuselt wie im Traum;
Schlafe, schlafe, du mein Kindlein.
Es rüttelt sich der Blütenbaum,
Er säuselt wie im Traum;
Schlafe, schlafe, du mein Kindlein.

Die Vögelein, sie sangen
So süß im Sonnenschein,
Sie sind zur Ruh' gegangen
In ihre Nestchen klein;
Das Heimchen in dem Ährengrund,
Es tut allein sich kund.
Schlafe, schlafe, du mein Kindlein.
Das Heimchen in dem Ährengrund,
Es tut allein sich kund.
Schlafe, schlafe, du mein Kindlein.

Sandmännchen kommt geschlichen
Und guckt durchs Fensterlein,
Ob irgend noch ein Liebchen
Nicht mag zu Bette sein;
Und wo er noch ein Kindchen fand,
Streut er ins Aug' ihm Sand:
Schlafe, schlafe, du mein Kindlein.
Und wo er noch ein Kindchen fand,
Streut er ins Aug' ihm Sand:
Schlafe, schlafe, du mein Kindlein.

Sandmännchen aus dem Zimmer,
4. Es schläft mein Herzchen fein,
Es ist gar fest verschlossen
Schon sein Guckäugelein.
Es leuchtet morgen mir Willkomm
Das Äugelein so fromm!
Schlafe, schlafe, du mein Kindlein.
Es leuchtet morgen mir Willkomm
Das Äugelein so fromm!
Schlafe, schlafe, du mein Kindlein.

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Müde bin ich, geh` zur Ruh
Gute-Nacht Gebet

Müde bin ich, geh' zur Ruh,
schließe meine Augen zu.
Vater, laß die Augen dein
über meinem Bette sein!

Alle, die mir sind verwandt,
Gott, laß ruhn in deiner Hand!
Alle Menschen groß und klein
sollen dir befohlen sein.

Kranken Herzen sende Ruh,
nasse Augen schließe zu;
laß den Mond am Himmel stehn
und die stille Welt besehn.

alternative Strophe

Hab' ich Unrecht heut' getan,
sieh' es, lieber Gott nicht an,
Deine Gnade, Jesu Blut,
macht ja allen Schaden gut.

alternative Strophe

Müde bin ich Känguruh,
schließe meinen Beutel zu,
lege noch die Ohren an,
damit ich auch schön schlafen kann.

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Schlaf, Kindlein, schlaf

Schlaf, Kindlein, schlaf!
Dein Vater hüt' die Schaf,
die Mutter schüttelt's Bäumelein,
da fällt herab ein Träumelein.
Schlaf, Kindlein, schlaf!

Schlaf, Kindlein, schlaf!
Am Himmel zieh'n die Schaf':
Die Sterne sind die Lämmerlein,
der Mond, der ist das Schäferlein.
Schlaf, Kindlein, schlaf!

Schlaf, Kindlein, schlaf!
So schenk' ich dir ein Schaf
mit einer goldnen Schelle fein,
das soll dein Spielgeselle sein.
Schlaf, Kindlein, schlaf!

Schlaf, Kindlein, schlaf,
und schrei nicht wie ein Schaf:
Sonst kommt des Schäfers Hündelein
und beißt mein böses Kindelein.
Schlaf, Kindlein, schlaf!

Schlaf, Kindlein, schlaf!
Geh fort und hüt' die Schaf,
geh fort, du schwarzes Hündelein,
und weck mir nicht mein Kindelein!
Schlaf, Kindlein, schlaf!

Schlaf, Kindlein, schlaf!
Da draußen geht ein Schaf,
ein Schaf und eine bunte Kuh,
mein Kindlein, mach die Augen zu.
Schlaf, Kindlein, schlaf!

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Weißt du, wie viel Sternlein stehen

Weißt du, wie viel Sternlein stehen
an dem blauen Himmelszelt?
Weißt du, wie viel Wolken gehen
weithin über alle Welt?
Gott, der Herr, hat sie gezählet,
daß ihm auch nicht eines fehlet
an der ganzen großen Zahl,
an der ganzen großen Zahl!

Weißt du, wie viel Mücken spielen
in der heißen Sonnenglut?
Wie viel Fische auch sich kühlen
in der hellen Wasserflut?
Gott, der Herr, rief sie mit Namen,
daß sie all ins Leben kamen,
daß sie nun so. munter sind,
daß sie nun so munter sind!

Weißt du, wie viel Kinder frühe
stehn aus ihren Bettlein auf,
daß sie ohne Sorg' und Mühe
fröhlich sind im Tageslauf?
Gott im Himmel hat an allen
seine Lust, ein Wohlgefallen,
kennt auch dich und hat dich lieb,
kennt auch dich und hat dich lieb!

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Wer hat die schönsten Schäfchen

Wer hat die schönsten Schäfchen?
die hat der goldne Mond,
der hinter unsern Bäumen
am Himmel droben wohnt.

Dort weidet er die Schäfchen
auf seiner blauen Flur,
denn all die weißen Sterne
sind seine Schäfchen nur.

Und soll ich dir eins bringen,
so darfst dur niemals schrein,
mußt freundlich wie die Schäfchen
und wie die Schäfer sein.

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Abends will ich schlafen gehn


Abends will ich schlafen gehn, vierzehn Engel um mich stehn:
Zwei zu meinen Häupten, zwei zu meinen Füßen,
zwei zu meiner Rechten, zwei zu meiner Linken,
zweie, die mich decken, zweie, die mich wecken,
zweie, die mich weisen zu Himmels Paradeisen!

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La le lu / Der Mann im Mond

Lalelu, nur der Mann im Mond schaut zu,
wenn die großen Kinder schlafen, drum schlaf auch du.
Lalelu, vor dem Bettchen steh'n zwei Schuh'
und die sind genau so müde, geh'n jetzt zur Ruh'.
Dann kommt auch der Sandmann, ganz leis' schleicht er ums Haus,
sucht aus seinen Träumen für dich den schönsten aus.
Lalelu, tausend Sterne schau'n uns zu,
führen uns in's Reich der Träume, schlafe auch du.
Lalelu, schließe deine Äuglein zu,
ja, sie sind bestimmt auch müde, geh'n jetzt zur Ruh'.
Lalelu, ich bin müde so wie du,
ich folg' dir ins Reich der Träume, sing' lalelu.
Lalelu, schließe meine Äuglein zu,
ja, sie sind wohl auch schon müde, geh'n jetzt zur Ruh'.

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Der Sandmann ist da


Der Sandmann ist da, der Sandmann ist da,
er hat so schönen weißen Sand, ist allen Kindern wohlbekannt,
der Sandmann ist da!

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Guten Abend, gute Nacht

Guten Abend, gute Nacht, mit Rosen bedacht,
Mit Näglein besteckt, schlupf unter der Deck':
Morgen früh, wenn Gott will, wirst du wieder geweckt,
morgen früh, wenn Gott will, wirst du wieder geweckt.

Guten Abend, gute Nacht, von Englein bewacht,
die zeigen im Traum dir Christkindleins Baum:
Schlaf nun selig und süß, schau im Traum's Paradies,
schlaf nun selig und süß, schau im Traum's Paradies

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Guter Mond

Guter Mond, du gehst so stille, durch die Abendwolken hin.
Deines Schöpfers weiser Wille hieß auf jene Bahn dich zieh'n.
Leuchte freundlich jedem Müden in das stille Kämmerlein
Und dein Schimmer gieße Frieden ins bedrängte Herz hinein!

Guter Mond, o gieße Frieden in das arme Menschenherz.
Wende von dem Schmerz hienieden uns're Seele himmelwärts.
Mild und freundlich schaust du nieder von des Himmels blauem Zelt,
Und es tönen unsre Lieder hell hinauf zum Herrn der Welt.

Guter Mond du wandelst leise an dem blauen Himmelszelt,
Wo dich Gott zu seinem Preise hat als Leuchte hingestellt
Blicke traulich zu uns nieder durch die Nacht aufs Erdenrund.
Als ein treuer Menschenhüter tust du Gottes Liebe kund.

Guter Mond, du gehst so stille in den Abendwolken hin,
Bist so ruhig, und ich fühle, daß ich ohne Ruhe bin.
Traurig folgen meine Blicke deiner stillen, heitern Bahn.
O wie hart ist mein Geschicke, daß ich dir nicht folgen kann.

Guter Mond, du wandelst leise an dem blauen Himmelszelt,
Wo dich Gott zu seinem Preise hat als Leuchte hingestellt.
Blicke traulich zu uns nieder durch die Nacht aufs Erdenrund!
Als ein treuer Menschenhüter tust du Gottes Liebe kund.

Guter Mond, dir will ich's sagen, was mein banges Herze kränkt,
Und an wen mit bittren Klagen die betrübte Seele denkt!
Guter Mond, du kannst es wissen, weil du so verschwiegen bist,
Warum meine Tränen fließen und mein Herz so traurig ist.

Ach, daß auch in uns're Herzen Himmelsruhe zöge ein,
Daß wir immer frei von Schmerzen, stets zufrieden möchten sein!
Sanft umströmet uns dein Schimmer, klarer milder Mondenschein
Menscheherz, o daß du immer wärst wie dieses Licht so rein!

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Sandmann

Sandmann, lieber Sandmann, es ist noch nicht so weit!
Wir sehen erst den Abendgruß,
eh jedes Kind ins Bettchen muß.
Du hast gewiß noch Zeit.

Kinder, liebe Kinder, es hat mir Spaß gemacht.
Nun schnell in Bett und schlaft recht schön,
dann will auch ich zur Ruhe gehn.
Ich wünsch' Euch gute Nacht.

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Schlaf in guter Ruh

Schlaf in guter Ruh.
Tu die Äuglein zu,
Höre wie der Regen fällt,
Hör wie Nachbars Hündchen bellt.
Hündchen hat den Mann gebissen,
Hat des Bettlers Kleid zerrissen,
Bettler läuft der Pforte zu:
Schlaf in guter Ruh'!

Still mein süßes Kind,
Draußen weht der Wind,
Häschen, Häschen spitzt das Ohr,
Sieht aus langem Gras hervor:
Jäger kommt im grünen Kleide,
Jagt das Häschen aus der Weide.
Häschen läuft geschwind, geschwind,
Still, mein süßes Kind!

Schlaf die Wänglein rot,
Hast noch keine Not,
Täubchen fliegt auf Feld und Flur,
Fliegt und sucht ein Körnchen nur.
Ach die Kleinen, still und bange,
Sprechen: "Mutter bleibt so lange."
Mutter bleibt bis Abendrot,
Schlaf, hast keine Not!

Kannst nur ruhig sein,
Bettler kehrt schon ein,
Häschen schläft auf Stachelborn,
Häschen liegt nun schon im Korn,
Täubchen füttert seine Jungen,
Vöglein hat nun ausgesungen,
Müd ist alles groß und klein,
Schlaf nur ruhig ein.

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Wiegenlied

Schlafe, schlafe, holder süßer Knabe,
Leise wiegt dich deiner Mutter Hand,
Sanfte Ruhe, milde Labe,
Bringt dir schwebend dieses Wiegenband.

Schlafe, schlafe, in der Mutter Schoße!
Noch umtönt dich holder Liebeston.
Eine Lilie, eine Rose,
Nach dem Schlafe wird sie dir zum Lohn.

Schlafe, schlafe in dem süßen Grabe,
Noch beschützt dich deiner Mutter Arm,
Alle Wünsche, alle Habe
Faßt sie liebend, alle liebewarm.

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Schlafe mein Prinzchen

Schlafe mein Prinzchen, es ruhn
Schäfchen und Vögelchen nun,
Garten und Wiese verstummt,
auch nicht ein Bienchen mehr summt;
Luna mit silbernem Schein
gucket zum Fenster hinein.
Schlafe beim silbernen Schein.
Schlafe mein Prinzchen, schlaf ein,
schlaf ein, schlaf ein.

Alles in Schlummer schon liegt,
Alles in Schlummer gewiegt,
reget kein Mäuschen sich mehr,
Keller und Küche sind leer,
nur auf dem Simse am Dach
ist noch ein Katzelein wach,
gucket zum Fenster herein.
Schlafe mein Prizchen, schlaf ein,
schlaf ein, schlaf ein.

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Schlaflied für Anne


Schlaf, Anne, schlaf nur ein, bald kommt die Nacht.
Hat sich aus Wolken Pantoffeln gemacht
Kommt von den Bergen, kommt von ganz weit.
Schlaf, Anne, schlaf nur ein, s`ìst Schlafenszeit.

Schlaf, Anne, schlaf nur ein, bald kommt der Mond,
der draußen hinter den Birnbäumen wohnt,
einer davon kitzelt ihn sanft am Kinn.
Lächelt der Mond und zieht leise dahin.

Schlaf, Anne, schlaf nur ein, bald kommt ein Traum.
Schlupft dir zum Ohr hinein, merkst ihn erst kaum,
fährst auf dem Traumschiff ans Ende der Nacht,
bis dir der Morgen die Augen aufmacht.

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Still, weil's Kindlein schlafen will,

Still, still. still,
weil's Kindlein schlafen will.
Maria tut es niedersingen,
ihre ganze Lieb darbringen.
Still, still. still,
weil's Kindlein schlafen will.

Schlaf. schlaf. schlaf,
mein liebes Kindlein, schlaf!
Die Engel tun schön musizieren,
bei dem Kindlein jubilieren.
Schlaf, schlaf, schlaf,
mein liebes Kindlein, schlaf!

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Abendstille überall

Abendstille überall
Kanon zu drei Stimmen
Abendstille überall,
Nur am Bach die Nachtigall
Singt ihre Weise
Klagend und leise
Durch das Tal.

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