Unsre Katz heißt Mohrle

Unsre Katz heißt Mohrle,
hat ein schwarzes Ohrle,
hat ein schwarzes Fell.
Und wenn es was zu schleckern gibt,
dann ist sie gleich zur Stell.

Unsre Katz heißt Mohrle,
hat ein schwarzes Ohrle,
Augen, die sind grün.
Und wenn es abends dunkel wird,
dann fang’n sie an zu glüh’n.

Unsre Katz heißt Mohrle,
hat ein schwarzes Ohrle,
Pfötchen, die sind weich.
Und wenn das Kind im Schlafe liegt,
dann schnurrt sie durch ihr Reich.

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Vogelhochzeit

Ein Vogel wollte Hochzeit halten in dem grünen Walde.
Fide ralala, fide ralala, fide ralalalala.

Die Amsel war der Bräutigam die Drossel war die Braute.

Die Gänse und die Anten, die war'n die Musikanten.

Der Uhu, der Uhu, der bringt der Braut die Hochzeitsschuh.

Der Kuckuck schreit, der Kuckuck schreit, er bringt der Braut das Hochzeitskleid.

Der Sperling, der Sperling, der bringt der Braut den Trauring.

Die Taube, die Taube, die bringt der Braut die Haube.

Die Lerche, die Lerche, die führt die Braut zur Kerche.

Die Meise, die Meise die bringt der Braut die Speise.

Der Seidenschwanz, der Seidenschwanz, macht mit der Braut den ersten Tanz.

Brautmutter war die Eule, nahm Abschied mit Geheule.

Der Uhu, der Uhu, der macht die Fänsterläden zu.

Der Hahn, der krähte: Gute Nacht ! Jetzt wird die Kammer zugemacht.

Die Vogelhochzeit ist nun aus, die Vögel fliegen all' nach Haus.

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Weißt Du wieviel Sternlein stehen?

Weißt du wieviel Sternlein stehen

an dem blauen Himmelszelt?

Weißt du wieviel Wolken gehen

weithin über alle Welt?

Gott der Herr hat sie gezählet,

dass ihm auch nicht eines fehlet

an der ganzen großen Zahl,

an der ganzen großen Zahl.

 

Weißt du wieviel Mücklein spiele

in der heißen Sonnenglut?

Wieviel Fischlein auch sichkühlen

in der hellen Wasserflut?

Gott der Herr rief sie mit Namen,

dass sie all ins Leben kamen,

dass sie nun so fröhlich sind, 

dass sei nun so fröhlich sind.

 

Weißt du wieviel Kindlein frühe

stehn aus ihren Bettlein auf?

Dass sie ohne Sorg´ und Mühe

fröhlich sind im Tageslauf?

Gott im Himmel hat an allen

seine Lust, sein Wohlgefallen,

kennt auch dich und hat dich lieb,

kennt auch dich und hat dich lieb.

 

 

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Wer hat die schönsten Schäfchen?

 

 

Wer hat die schönsten Schäfchen?

Die hat der goldne Mond,

der hinter unsren Bäumen 

am Himmel oben wohnt. 

 

Er kommt am späten Abend,

wenn alles schlafen will,

hervor aus seinem Hause

am Himmel weit und still.

 

Dann weidet er die Schäfchen

auf seiner blauen Flur;

denn all die weißen Sterne 

sind seine Schäfchen nur.

 

Sie tun sich nichts zuleide,

hat eins das andre gern,

und Schwestern sind und Brüder 

da droben Stern an Stern.

 

Und soll ich dir eins bringen,

so darfst du niemals schrein,

musst freundlich wie die Schäfchen

und wie ihr Schäfer sein.

 

 

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Widele, wedele, hinterm Städtele

Widele, wedele, hinterm Städtele

hat der Bettelmann Hochzeit.

Pfeifet das Mäusele,

tanzt das Läusele,

schlägt das Igele Trommel.

Alle Tiere dei Wedele haben,

sollen zur Hochzeit kommen.

Widele, wedele, hinterm Städtele

hat der Bettelmann Hochzeit.

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Will ich in mein Gärtlein gehn 

Will ich in mein Gärtlein geh`n

will mein` Zwiebel giessen,

steht ein bucklig` Männlein da,

fängt als an zu niesen.

Geh` ich in mein Kämmerlein,

will mein Bettlein machen,

steht ein bucklig` Männlein da,

fägt als an zu lachen.

Wenn ich an mein Bänklein knie,

will ein bißchen beten,

steht ein bucklig` Männlein da,

fängt als an zu reden:

Liebes Kindlein, ach ich bitt`

bet` fürs bucklig Männlein, bitt`!

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Wenn ich ein Vöglein wär`

 

Wenn ich ein Vöglein wär`

und auch zwei Flügel hätt`,

flög` ich zu dir;

weil`s aber nicht kann sein,

weil`s aber nicht kann sein,

bleib ich all hier.

Bin ich gleich weit von dir,

bin ich doch im Traum bei dir

und red` mit dir;

wenn ich erwachen tu,

bin ich allein.

Es vergeht kein Stund` in der Nacht,

da nicht mein Herz erwacht

und an dich gedenkt,

daß du mir vieltausendmal,

dein Herz geschenkt.

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Wiegenlied

Schlafe, schlafe, holder süßer Knabe,
Leise wiegt dich deiner Mutter Hand,
Sanfte Ruhe, milde Labe,
Bringt dir schwebend dieses Wiegenband.

Schlafe, schlafe, in der Mutter Schoße!
Noch umtönt dich holder Liebeston.
Eine Lilie, eine Rose,
Nach dem Schlafe wird sie dir zum Lohn.

Schlafe, schlafe in dem süßen Grabe,
Noch beschützt dich deiner Mutter Arm,
Alle Wünsche, alle Habe
Faßt sie liebend, alle liebewarm.

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Wule, wule Gänschen 

Wule, wule, Gänschen

wackelt mit dem Schwänzchen,

wollt Ihr wissen, wer ich bin ?

Ich bin Frau Schnatterin,

Ihr seid meine Kinder, giga, gei,

ihr seid meine Kinder, giga, gei !

 

Komm, du meine graue

und du meine blaue

und du mit dem langen Zopf

und du mit dem dicken Schopf

und du schwarzer Peter, giga, gei

und du schwarzer Peter, giga, gei !

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Winter, ade

Winter ade, Scheiden tut weh.
Aber dein Scheiden macht,
dass mir das Herz lacht,
Winter ade, Scheiden tut weh.

Winter ade, Scheiden tut weh.
Gerne vergess’ ich dein,
kannst immer ferne sein.
Winter ade, Scheiden tut weh.

Winter ade, Scheiden tut weh.
Gehst du nicht bald nach Haus,
lacht dich der Kuckuck aus!
Winter ade, Scheiden tut weh.

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Wollt ihr wissen, wie der Bauer

Wollt ihr wissen, wie der Bauer
seinen Hafer aussät ?
Seht, so macht's der Bauer,
wenn er Hafer aussät!

Wollt ihr wissen, wie der Bauer
seinen Hafer abmäht?
Seht, so macht's der Bauer,
wenn er Hafer abmäht.

Wollt ihr wissen, wie der Bauer
seinen Hafer einfährt?
Seht, so macht's der Bauer,
wenn er Hafer einfährt.


Wollt ihr wissen, wie der Bauer
seinen Hafer ausdrischt?
Seht, so macht's der Bauer,
wenn er Hafer ausdrischt.

Wollt ihr wissen, wie der Bauer
sein Geld nachzählt?
Seht, so macht's der Bauer,
wenn er Geld nachzählt.

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Wollt ihr wissen?

Wollt ihr wissen, wollt ihr wissen,
wie’s die kleinen Mädchen machen?
Püppchen wiegen, Püppchen wiegen,
alles dreht sich herum.

Wollt ihr wissen, wollt ihr wissen,
wie’s die kleinen Knaben machen?
Trommeln schlagen, Trommeln schlagen,
alles dreht sich herum.

Wollt ihr wissen, wollt ihr wissen,
wie’s die großen Mädchen machen?
Strümpfe stricken, Strümpfe stricken,
alles dreht sich herum.

Wollt ihr wissen, wollt ihr wissen,
wie’s die großen Knaben machen?
Peitschen knallen, Peitschen knallen,
alles dreht sich herum.

Wollt ihr wissen, wollt ihr wissen,
wie’s die jungen Damen machen?
Knickse machen, Knickse machen,
alles dreht sich herum.

Wollt ihr wissen, wollt ihr wissen,
wie’s die jungen Herren machen?
Hut abnehmen, Hut abnehmen,
alles dreht sich herum.

Wollt ihr wissen, wollt ihr wissen,
wie’s die alten Frauen machen?
Kaffee trinken, Kaffee trinken,
alles dreht sich herum.

Wollt ihr wissen, wollt ihr wissen,
wie’s die alten Männer machen?
Tabak rauchen, Tabak rauchen,
alles dreht sich herum.

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Wenn der Elefant in die Disco geht

Wenn der Elefant in die Disco geht,
weißt du, wie er sich auf der Tanzfläche dreht ?
Ganz gemütlich setzt er einen vor den andern Schuh
und schwingt seinen Rüssel im Takt dazu.

Ref:
Eins, zwei, drei und vier der Elefant ruft:
Komm und tanz mit mir!
Fünf, sechs, sieben, acht,
und alle haben mitgemacht!

Wenn der Bär in die Disco geht,
weißt du, wie er sich auf der Tanzfläche dreht ?
Die Vordertatzen hebt er und brummt ganz leis'
und dreht sich langsam um sich selbst im Kreis.

Ref:
Eins, zwei, drei und vier der Bär ruft:
Komm und tanz mit mir!
Fünf, sechs, sieben, acht,
und alle haben mitgemacht!

Wenn der Affe in die Disco geht,
weißt du, wie er sich auf der Tanzfläche dreht ?
Er baumelt mit den Armen und hüpft ein Stück
nach links und nach rechts, vor und wieder zurück.

Ref:
Eins, zwei, drei und vier der Affe ruft:
Komm und tanz mit mir!
Fünf, sechs, sieben, acht,
und alle haben mitgemacht!

Wenn ein Stinktier in die Disco geht,
weißt du, wie es sich auf der Tanzfläche dreht ?
Es bewegt sich sehr galant, und ein angenehmer Duft,
wie französisches Parfum, erfüllt die Luft.

Ref:
Eins, zwei, drei und vier das Stinktier ruft:
Komm und tanz mit mir!
Fünf, sechs, sieben, acht,
und alle haben mitgemacht!

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Wenn die bunten Fahnen wehen

Wenn die bunten Fahnen wehen, geht die Fahrt wohl übers Meer,
wollen ferne Lande sehen, fällt der Abschied uns nicht schwer.
Strahlet die Sonne, ziehen die Wolken,
klingen die Lieder weit übers Meer.

Sonnenschein ist unsre Wonne, sieh' er lacht am hellen Tag,
doch es geht auch ohne Sonne, wenn sie mal nicht scheinen mag.
Brausen die Stürme, toben die Wellen,
singen wir mit dem Sturm unser Lied.

Hei, die wilden Wandervögel ziehen wieder durch die Nacht,
schmettern ihre alten Lieder, daß die Welt vom Schlaf erwacht.
Kommt dann der Morgen, sind sie schon weiter,
über die Berge wer weiß wohin.

Wo die blauen Gipfel ragen, lockt so mancher steile Pfad,
immer vorwärts ohne zagen, bald sind wir dem Ziel genaht.
Schneefelder blinken, schimmern von ferne her,
Lande versinken im Wolkenmeer.

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Wer will fleißige Handwerker seh'n

Refrain:
Wer will fleißige Handwerker seh'n,
Der muß zu uns Kindern geh'n.

1. |: Stein auf Stein, Stein auf Stein,
Das Häuschen wird bald fertig sein. :| 

Refrain:
2. |: O wie fein, o wie fein,
Der Glaser setzt die Scheiben ein. :| 

Refrain:
3. |: Tauchet ein, tauchet ein,
Der Maler streicht die Wände fein. :| 

Refrain:
4. |: Zisch, zisch, zisch, zisch, zisch, zisch,
Der Tischler hobelt glatt den Tisch. :| 

Refrain:
5. |: Poch, poch, poch, poch, poch, poch,
Der Schuster schustert zu das Loch. :| 

Refrain:
6. |: Stich, stich, stich, stich, stich, stich,
Der Schneider näht das Kleid für mich. :| 

Refrain:
7. |: Rühre ein, rühre ein,
Der Kuchen wird bald fertig sein. :| 

************************************************************
Refrain:
8. |: Trapp, trapp, drein, trapp, trapp, drein,
Jetzt geh'n wir von der Arbeit heim. :| 

Refrain:
9. |: Hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp,
Jetzt tanzen alle im Gallopp. :| 

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Wia lusti is in Winter

Wia lusti is in Winter, wia wird's in Summer sein:
Wann d'Schwoagrin auf die Alma treibt, ui da wird's lusti sein!

Trihuljo, trihuljo, tridiria, trihuljo
Trihuljo, trihuljo, tridiria, trihuljo

Kimmt hiaz a anders Weder, so schlaf mar aufn Föld,
verkaf mar unsri Better, da kriagn mar a brav Göld!

Trihuljo, trihuljo, tridiria, trihuljo
Trihuljo, trihuljo, tridiria, trihuljo

Am Montag tan ma mölchn, am Dienstag tan ma rihrn,
am Mittwoch tan ma d'Striezeln von der Alma aba fihrn.

Trihuljo, trihuljo, tridiria, trihuljo
Trihuljo, trihuljo, tridiria, trihuljo

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Widele, wedele, hinterm Städtele

Widele, wedele, hinterm Städtele hält der Bettelmann Hochzeit.
Widele, wedele, hinterm Städtele hält der Bettelmann Hochzeit.
Alle die Tierle, die Wedele haben soll'n zur Hochzeit kommen.
Widele, wedele, hinterm Städtele hält der Bettelmann Hochzeit.

Widele, wedele, hinterm Städtele hält der Bettelmann Hochzeit.
Widele, wedele, hinterm Städtele hält der Bettelmann Hochzeit.
Pfeift das Mäusele, tanzt das Läusele, schlägt das Igele Trommel.
Widele, wedele, hinterm Städtele hält der Bettelmann Hochzeit.

Widele, wedele, hinterm Städtele hält der Bettelmann Hochzeit.
Widele, wedele, hinterm Städtele hält der Bettelmann Hochzeit.
Bellt das Hündele, miaut das Kätzele und das Schweinele grunzet.
Alle die Tiere mit hellen Stimmen sollen als Sänger kommen.

Widele, wedele, hinterm Städtele hält der Bettelmann Hochzeit.
Widele, wedele, hinterm Städtele hält der Bettelmann Hochzeit.
Hüpft das Zickele, hopst das Hasele und das Füllen springet.
Alle die Tiere mit langen Beinen sollen als Tänzer kommen.

Widele, wedele, hinterm Städtele hält der Bettelmann Hochzeit.
Widele, wedele, hinterm Städtele hält der Bettelmann Hochzeit.
Surrt das Fliegele, summt das Bienele und die Hummel brummet.
Alle die lustigen Musikanten sollen zur Hochzeit kommen.

Widele, wedele, hinterm Städtele hält der Bettelmann Hochzeit.
Widele, wedele, hinterm Städtele hält der Bettelmann Hochzeit.
Wind mar a Kränzele, tun wir a Tänzele, lassen die Geigen klingen.
Widele, wedele, hinterm Städtele hält der Bettelmann Hochzeit.

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Wir bauen einen Schneemann

Wir bauen einen Schneemann,
juchhee, juchhee!
Wir bauen einen Schneemann
mit schwarzen Äugelein!

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Wir werden immer größer

Wir werden immer größer,
jeden Tag ein Stück.
Wir werden immer größer,
das ist ein Glück.
Große bleiben gleich groß
oder schrumpeln ein:
Wir werden immer größer
ganz von allein!

Wir werden immer größer,
das merkt jedes Schaf.
Wir werden immer größer -
sogar im Schlaf.
Ganz egal, ob's regnet,
donnert oder schneit:
Wir werden immer größer
und auch gescheit.

Wir werden immer größer,
darin sind wir stur.
Wir werden immer größer
in einer tour.
Auch wenn man uns einsperrt
oder uns verdrischt.
Wir werden immer größer -
da hilft alles nicht.

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Wo mag denn nur mein Christian sein

Wo mag denn nur mein Christian sein,
in Hamburg oder Bremen?
Wo mag denn nur mein Christian sein,
in Hamburg oder Bremen?
Schau ich mir seine Stube an,
so denk ich an mein' Christian,
schau ich mir seine Stube an,
so denk ich an mein' Christian.

In seiner Stube, da hängt ein Holz;
damit hat er gedroschen.
Schau ich mir diesen Flegel an,
so denk ich an mein' Christian.

Auf unserem Hofe, da steh ein Klotz,
drauf hat er Holz geschlagen.
Schau ich mir diesen Holzklotz an,
so denk ich an mein' Christian.

In unserm Stalle, da steht ein Ochs,
den hat er selbst gemolken.
Höre ich dieses Rindvieh schrein,
so fällt mir gleich mein Christian ein.

Der Esel, der den Milchkarrn zog,
den hat er selbst geführet.
Höre ich diesen Esel schrein,
so fällt mir gleich mein Christian ein

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Wie ein Fähnchen auf dem Turme

Melodie "Ringlein,Ringlein du mußt wandern..."

Wie ein Fähnchen auf dem Turme,

sich kann drehn bei Wind und Sturme,

so soll sich mein Händchen drehn ,

daß es eine Lust ist anzusehn !

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